Nachdem ich die gesamte Pilotenausbildung und die ersten paar Dutzend eigenständigen Flugstunden ausschließlich mit der Katana geflogen bin, war der erste Flug mit einer Cessna C152 schon etwas eigenartig.

Alles war anders: die Flügel waren jetzt oben und nicht mehr unten, gesteuert wurde jetzt mit Steuerhorn und nicht mehr mit Stick, außerdem waren diese auch zugleich meine ersten Flüge in den USA und somit kamen gleichzeitig noch andere Funksprechverfahren, abweichende Luftraumstrukturen und natürlich auch ein bis dahin komplett unbekannter Flugplatz hinzu.

Bei soviel neuem war ich natürlich froh, dass die C152 (ebenso wie die fast identische C150) ein sehr gutmütiges Flugzeug ist, welches... nun ja... einen nicht überfordert. Ich bin allerdings auch froh, dass es nicht das Flugzeug ist, auf dem ich fliegen gelernt habe. Da sollte es schon etwas Anspruchsvolleres sein, denn dieses Brot und Butter Flugzeug lässt sich auch mit einem noch so miserablen Landeanflug landen und so etwas ist für einen Fluganfänger nicht förderlich.

Abgesehen davon aber liebe ich diese Flugzeuge. Nicht zuletzt wegen der unschlagbaren Aussicht: Hier sind keine Tragflächen im Weg und so können die schönsten Luftbilder entstehen.